Faszination Bildbearbeitung

Selbst als versierter Fotograf und Bildbearbeiter bin ich immer wieder begeistert vom RAW-Format. Es ist absolut faszinierend, was im Vergleich zu einem JPG-Bild doch noch an Belichtungsreserven im RAW noch vorhanden sind. Schon vor Jahren habe ich meine Fotografie auf das RAW-Format umgestellt und, ich habe es seitdem kein einziges Mal bereut. Beim RAW werden die Rohdaten, die der Bildsensor der Kamera erfasst wurden, unverändert abgespeichert. Diese Bilddatei hat anders als das JPG keine acht Bit Datentiefe sondern rechnerisch sogar sechzehn Bit. Das klingt anfangs recht unspektakulär, aber im binären System verdoppelt jede weiter Stelle die Datenmenge. In Helligkeitsstufen sind das 256 im JPG und im RAW weit über 65000. Wenn man es in das aus der Fotografie bekannte Blendensytem übersetzt, bedeutet das eine Belichtungsreserve von rechnerisch drei Blenden oberhalb und unterhalb der normalen Belichtung. Mit so einem Belichtungsspielraum kann man was anfangen.

Selbst als versierter Fotograf und Bildbearbeiter bin ich immer wieder begeistert vom RAW-Format. Es ist absolut faszinierend, was im Vergleich zu einem JPG-Bild doch noch an Belichtungsreserven im RAW noch vorhanden sind. Auf den beiden Beispielbildern sehen sie jeweils auf der linken Hälfte einen 8 Bit-Bild, wie ihn die Kamera als JPG-Datei herausgeben würde. Auf der rechten Seite sehen sie ebenfalls ein acht Bit Bild, das allerdings aus dem gesammten Helligkeitsumfang einer RAW-Datei entstanden ist. Wenn Sie mal auf die dunklen Bereiche achten, dann sehen sie auf der rechten Seite viel mehr Zeichnung. Ähnlich ist es auch in den helleren Bereichen wie die Lampen und im Himmel. Für diesen physikalischen Spagat wurden die mittleren Helligkeitsbereiche etwas kontrastreicher gemacht, um in den Lichtern und in den Tiefen Platz für die nötige Bildinformation zu schaffen.

Durch die Kontrastaufsteilung der der Mitteltöne haben die vorhandenen Farben viel mehr Platz, um sich zu entfalten und der Bildschärfe-Eindruck nimmt automatisch zu. Besonders schön sieht man es in den helleren Bereichen wie den Lampen oder dem Himmel. Ich möchte es nochmal betonen: An den Bildern wurde weder an der Farbe noch an der Schärfe manipuliert. Im Grunde sind es nur vier Regler in der selektiven Helligkeitssteuerung, die hierfür nötig sind und manchmal, gerade bei Nachtaufnahmen, eine Korrektur im Weißabgleich.

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