Lange Belichtungszeiten - viel Bewegung

2016-_MG_4017.jpg Der Westwind treibt riesige Wolkentürme durch das Land und ich überlege mir, wie bekomme ich das auf´s Bild? Den Moment einzufrieren, wie es in der Fotografie sonst so üblich ist, kann nicht der Weg sein. Dabei geht die Bewegung verloren.
Also eine Langzeitbelichtung, in der die Bewegung auch die Zeit hat, mit auf´s Bild zu kommen. Natürlich ist da gleich wieder die Physik und sagt, das bei f25 und einem zwanzigstel Sekunden nicht genug Zeit, um Wischeffeckte zu verewigen.
Dafür gibt es Graufilter. In diesem Fall ist es einer gewesen, der mir die Zeit um den Faktor 1000 verlängert. 1/20stel Sekunde mal eintausen, … Ein Glückskind, der einen Taschenrechner dabei hat. Raus kommt, egal, wie errechnet 50 Sekunden bei Blende 25 und das ist genau das, was ich jetzt brauche. Das gibt meiner Wolke 50 Sekunden Zeit, zu zeigen, wie schnell sie sein kann.
2016-_MG_4029-Bearbeitet,
Für den Vergleich hier noch mal ein Panorama von gleichen Ort mit einer üblichen Belichtungszeit. Im direkten Vergleich sieht man durchaus einen schönen Effeckt.

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