Lost Places, der Charme des Morbiden

Bei all der Schönheit von Sonnenaufgängen, Blumen oder toller Landschaften …, es geht auch anders. Man muss nur akzeptieren, dass auch Rost und morsches Holz eine Art von Asthetik besitzen. Letztlich sind es nur Linien und Flächen, die in einer Beziehung zueinander stehen. Auch hier steht der Fotograf in der Situation, daraus Etwas zu gestalten was die Aussage des Bildinhalts unterstützt. Auch die Befriedigung der Neugier, frei nach den Grundsätzen der Informationstheorie, ist hier genauso wichtig.
Trotzdem ist diese Art der Fotografie, trotz der Gemeinsamkeiten auch völlig anders. Das wird jeder erfahren, der sich einmal ernsthaft mit diesem Thema auseinander setzt. Versuchen Sie es doch mal selber … :-)
PS: Viele von den Cracks der Szene beklagen sich, wie ich finde zurecht darüber, das viele Fotografen sogenannte Lost Places überrennen und so verändern, das sie für andere unbrauchbar werden. Für meinen Geschmack ist das Betreten einer Ruine viel zu gefährlich, mal ganz davon abgesehen, das es auch rechtliche Konsequenzen haben kann. Es gibt genug zugängliche Motive und mehr brauche ich nicht.

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