Neu: Bildarchiv - Brarupmarkt

2017-_MG_3222.jpg Das ist meine eigentliche Leidenschaft in der Fotografie: Das Spiel zwischen Licht und Farbe, Bewegung und Zeit, bis an die Grenzen der Physik ausgereizt und noch ein wenig überzogen. Das Ganze dann am Besten auch noch in der Nacht, zwischen brennenden Kontrasten und zu beherschendem Bildrauschen - das macht mir richtig Spaß.

Im neuen Bildarchiv Brarupmarkt werdet Ihr viele von diesen Bildern sehen. Viel Spaß dabei!

Pferdefotografie

IMG08904.jpg Meine ersten fotografischen Kontakte entstanden aus dem Wunsch meiner Schwägerin, Bilder für das Zuchtbuch zu haben. Wie das unter verwandten so ist, viele Wünsch, schlechte Bezahlung, habe ich dort doch wenigstens ein Paar Grundbegriffe im Umgang mit Pferden gelernt. Zu den Wichtigsten gehört, Pferde sind gefährlich. Besonders, wenn man selber am Boden kniet und durch einen Sucher wo anders hinschaut. Deshalb: Gehe nur zu zweit auf die Koppel und instruiere den Anderen genau, das er oder sie dir den Rücken decken soll.

Ansonsten gelten bei Pferden die gleichen Regeln, wie beim Portrait. Man schaut nach der richtigen Lichtstimmung, sucht sich einen Hintergrund und setzt dann Alles in Szene. Der einzige Unterschied ist hier, das der Fotograf den Kopf gerne sehr stolz und hoch erhben sehen möchte. Wenn das auch noch die Aufmerksamkeit der Ohren in unsere Richtung zeigt, sollte das schon was werden.

Jetzt auch an der VHS in Schleswig

vhs.jpg … ganz frisch aus dem Druck: Im November gebe ich meinen ersten Lightroom-Kurs in Schleswig an der VHS. Nein, das ist keine Untreue gegenüber den Husumern, sondern einfach die Erfahrung, das ich immer wieder mal Schleswiger Teilnehmer in den Kursen sitzen habe und es hier bisher so einen Kurs einfach nicht gab.

Mal schauen, was daraus wird … :-)

Suederdomstraße 13

Gesehen hat man das Motiv schon oft, daran versucht habe ich mich auch schon mehrfach und ich bin heute immer noch nicht sicher, ob es das wirklich war. Gebäude im Altstadtbereich sind wirklich schwierig. Man muss viel mit dem Weitwinkelobjektiv machen, obwohl die Verzerrungen mehr als nur stören. Es ist eng und deshalb manchmal fast unmöglich, einen optimalen Winkel zu haben.

2017-_MG_2541.jpg2017-_MG_2549.jpg2017-_MG_2556.jpg2017-_MG_2551.jpg2017-_MG_2552.jpg2017-_MG_2553.jpg2017-_MG_2562.jpg
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Alles begann, als mich eine liebe Bekannte darauf aufmerksam machte, das die Stockrosen vor dem Gebäude so toll aussehen würden. Also überlegte ich mir, wie das Gebäude ausgerichtet ist und wie die Umgebung aussieht. Ich beschloß, kurz vor Mittag sei wohl die beste Zeit dafür ist. Da ist das Licht zwar schon fast zu steil, aber wenigstens hat man so nicht all zu viele störende Schatten von ausserhalb.

Vor Ort prüfte ich als erstes, ob sich die Blüten der Stockrosen optisch vom Gebäude lösen lassen. Die Idee, eine Blüte groß und das Gebäude in den Hintergrund zu setzen. Dann machte ich einige Übersichtbilder, stellte aber fest, das die Rosen dabei nicht wirklich gewonnen haben. Getreu dem alten Fotografenmotto “näher ran” folgten dann noch ein paar Details.

Wenn man die Bilder in der Gruppe sieht, bekommt man schon einen guten Eindruck, aber ein einzelnes Bild herraussuchen und zu sagen “das ist es” fällt mir ier wirklich schwer.

Unendliche Bilder

2017-_MG_2529-Bearbeitet.jpg Bilder, die im Nichts enden, man sieht, wo es endet und doch kann man es nicht definieren. Das ist die Faszination an der Zentralperspektive, dass sie quasi auf unendlich gestellt ist, so wie ein endloser Schienenstrang, der sich optisch nach hinten verjüngt, sich aber nie treffen wird.
Es gibt kaum eine andere Bildgestaltung, die mehr Tiefe in ein, doch eigentlich zweidimensionales Bild bringt. Gleichzeitig baut diese Perspektive aber auch Spannung auf, wir werden neugierig auf das, was der Weg dorthin so ausladend angekündigt hat. Auch solche Assiozationen wie Fernweh sind bei einer gut gemachten Zentralperspektive nicht selten.

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